Imagefilm

 

Die Stiftung 20. Juli 1944 hält seit mehr als sieben Jahrzehnten das Gedenken an die Männer und Frauen des Widerstands gegen den Nationalsozialismus hoch. Heute geht der Blick zunehmend nach vorne: Wir setzen uns dafür ein, die Gesellschaft für Totalitarismus zu sensibilisieren, Zivilcourage zu fördern und so die Demokratie zu stärken. Wie wir das tun, erklärt der Film, den wir u.a. mit Schülerinnen und Schülern unserer Partnerschulen gedreht haben.

Online-Ausstellung "Remember Resistance 33-45"

Am Jugendwettbewerb "Remember Resistance 33–45" der Gedenkstätte Deutscher Widerstand in Kooperation mit Gegen Vergessen – für Demokratie e. V. haben vom 1. September 2021 bis 28. Februar 2022 insgesamt über 450 Jugendliche teilgenommen, fast 70 künstlerische Beiträge wurden eingereicht. Eine Jury hat 30 Arbeiten prämiert. Unter den 10 Besten ist auch ein Beitrag der Klosterschule Roßleben, eine der Partnerschulen der Stiftung 20. Juli 1944. Hier geht es zur Online-Ausstellung.

 
 

Lebendiges Archiv

Briefe, Fotos, Tagebücher, Dokumente – anhand sehr persönlicher Materialien werden Familienarchive zum Sprechen gebracht. Die Geschichte des Widerstands wird dadurch lebendig und mit schriftlichen sowie bildlichen Zeugnissen aus den Familiennachlässen dokumentiert. Diese Erinnerungsskizzen geben einen Einblick in das Schicksal der Angehörigen nach 1945 und vermitteln einen Eindruck zum Umgang mit dem Erbe des Widerstands in den vergangenen Jahrzehnten.

Mein Vater Karl Ludwig Freiherr von und zu Guttenberg

Der Publizist KARL LUDWIG FREIHERR VON UND ZU GUTTENBERG pflegt seit 1939 Kontakte zu Vertretern des konservativen Widerstands. Im April 1945 wird er nach neun Monaten Haft von einem Sonderkommando des Reichsicherheitshauptamtes ermordet. Seine Tochter Maria Theodora Freifrau von dem Bottlenberg-Landsberg blickt auf ihre frühen Erinnerungen an den Vater zurück und erzählt, was sie am meisten beeindruckt und damit wohl auch geprägt hat.

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Reden und Ansprachen

Der 20. Juli 1944 ist ein zentraler Bezugspunkt in der Erinnerung an den Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Seit Beginn der 1950er Jahre finden in Bonn und Berlin regelmäßig Gedenkfeiern statt. Mit Ansprachen wird der Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft gedacht sowie der Menschen, die sich in den Jahren 1933 bis 1945 gegen die nationalsozialistische Diktatur zur Wehr setzten. Auch bei vielen anderen Veranstaltungen wird der Männer und Frauen des 20. Juli 1944 gedacht.

Ansprache von Swetlana Tichanowskaja am 20. Juli 2022

Vorschau
© Henning Schacht

Anlässlich des 78. Jahrestages des 20. Juli 1944 hielt die belarussische Oppositionspolitikerin Swetlana Tichanowsjaka die Ansprache bei der Feierstunde der Bundesregierung und der Stiftung 20. Juli 1944 in der Gedenkstätte Plötzensee. Swetlana Tichanowskaja wurde 1982 in Mikaschewitschy, im Süden von Belarus geboren und erhielt in diesem Jahr des Internationalen Karlspreis zu Aachen. Nachdem die Wahlkommission ihrem Ehemann, Sergej Tichanowski, im Mai 2020 die Präsidentschaftskandidatur verwehrte, übernahm sie seinen Wahlkampf. Es kam im Zuge dessen zu den größten Protesten in der Geschichte von Belarus. Wenige Tage nach den Wahlen ging sie ins Exil. Ihr Ehemann wurde im Dezember 2021 zu 18 Jahren Haft verurteilt. Rede auf Englisch lesen (deutsche Version folgt).



 

19.07.2022
Eintreten für Freiheit, Rechtsstaat und Demokratie
© Henning Schacht
Prof. Dr. Robert von Steinau-Steinrück

Eintreten für Freiheit, Rechtsstaat und Demokratie

20.07.2022
Totengedenken
© Henning Schacht
Valerie Riedesel Freifrau zu Eisenbach

Totengedenken

20.07.2022
Was kannst Du tun?
© Henning Schacht
Dr. Robert Habeck

Was kannst Du tun?