„Erste Aufgabe ist die Wiederherstellung der vollkommenen Majestät des Rechts.“

Aus dem Entwurf einer Regierungserklärung von Ludwig Beck und Carl Friedrich Goerdeler, verfasst im Sommer 1944. Nach dem geglückten Attentat auf Hitler sollte sofort eine neue Regierung gebildet und deren Ziele proklamiert werden.

Vor dem Hintergrund des Gedenkens an den Kampf gegen die nationalsozialistische Unrechtsherrschaft verfolgt die Stiftung 20. Juli 1944 das Anliegen, Demokratie und Rechtsstaat zu stärken. Dabei vermittelt sie, in enger Zusammenarbeit mit der Gedenkstätte Deutscher Widerstand sowie Partnerstiftungen und -schulen und der Bundeswehr, Kenntnisse über den Widerstand in seiner ganzen gesellschaftlichen Breite und weltanschaulichen Vielfalt. Zudem veranstaltet sie gemeinsam mit der Bundesregierung die jährliche Gedenkfeier am 20. Juli im Hof des Bendlerblocks und in der Gedenkstätte Plötzensee.

Aktuelles und Veranstaltungen

Ausstellungen zum Verleih

Ausstellungen zum Verleih

Die Stiftung bietet kostenfrei Ausstellungen zum Verleih an. Weitere Informationen finden Sie unter der Rubrik "Service/Ausstellungen".

Neue Publikation zum kostenfreien Download
© Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Neue Publikation zum kostenfreien Download

Die Dokumentation zur Ausstellung "Libertas Schulze-Boysen und die Rote Kapelle" der Gedenkstätte Deutscher Widerstand können Sie als kostenfreien Download hier herunterladen. 

Lebendiges Archiv

Briefe, Fotos, Tagebücher, Dokumente – anhand aufschlussreicher Materialien werden Familienarchive zum Sprechen gebracht. Die Archive werden gleichsam lebendig, Geschichten werden erzählt und mit schriftlichen, bildlichen Zeugnissen aus den Familiennachlässen dokumentiert. So soll in impressionistischen Skizzen Einblick in das Schicksal der Angehörigen nach 1945 gegeben werden, aber auch Eindrücke zum Umgang mit dem Erbe des Widerstands in den vergangegenen Jahrzehnten.

Im Garten herrschte Frieden

Georg Alexander Hansen ist in führender Position an den Vorbereitungen des Umsturzversuches vom 20. Juli 1944 beteiligt. 

Sein Sohn Karsten erinnert sich heute vor allem an die Ruhe, die sein Vater ausstrahle:

"So wie hier 1939 in Mahlow, südlich von Berlin, haben wir dann auch bis 1943 sommers im Rangsdorfer Garten mit unserem Vater auf der Wiese gesessen...."

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Reden und Ansprachen

Der 20. Juli 1944 ist ein zentraler Bezugspunkt in der Erinnerung an den Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Seit Beginn der 1950er Jahre finden in Bonn und Berlin regelmäßig Gedenkfeiern statt. Mit Ansprachen wird der Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft gedacht sowie der Menschen, die sich in den Jahren 1933 bis 1945 gegen die nationalsozialistische Diktatur zur Wehr setzten. Dabei wird die gesamte soziale Breite und weltanschauliche Vielfalt des Kampfs gegen die nationalsozialistische Diktatur und auch die Vorbildfunktion dieses Kampfes für die Gegenwart herausgehoben.

Philipp von Schulthess u. Antje Vollmer am 20. Juli 2020

Vorschau
© Stiftung 20. Juli 1944

"Was wäre Deutschland ohne den 20. Juli 1944? Kann ein Unterfangen, das so umfassend gescheitert ist, überhaupt einen Sinn oder gar eine historische Bedeutung haben?
Direkt nach dem 2. Weltkrieg, ab dem 8. Mai 1945, waren die Familien der beteiligten Widerstandskämpfer, wie auch die überlebenden Verschwörer, vielfach allein, wenn sie in quälenden Tagen und Nächten Antworten auf diese Frage suchten. Eingeschlossen in ihre Familiengeschichte und Trauer. Auch 75 Jahre danach suchen wir noch Antworten..."
Rede lesen

 

20.07.2020
Totengedenken
© Stiftung 20. Juli 1944
Dr. Axel Smend

Totengedenken

20.07.2019
Gemeinsam statt allein
© Monika Lawrenz
Dr. Angela Merkel

Gemeinsam statt allein

20.07.2018
Zukunft braucht Erinnern
© Torsten Hansen